| Mitgliederversammlung des Ortsverbands 14.03.2006 | |
|
|
Kurz vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg wurden interessante, lokale Themen am 14. März der Öffentlichkeit durch den Ortsverband der CDU vorgestellt. Eröffnet wurde der Abend mit einem Resumee des Ortsverband-Vorsitzenden Gerold Kiener. Schwerpunkte waren hierbei die durchgeführten Informationsveranstaltungen über das Atomendlager Benken mit dessen geologische und geotektonische Situation sowie die Besichtigung der Flughafenwerft in Zürich-Kloten mit dem Fokus auf das Lärmaufkommen der Flugzeuge. Mit einem Aufruf an die gewählten Lokalpolitiker wies Gerolf Kiener nochmals eindringlich auf einige kommunalpolitische Schwerpunkte hin, die bei den letzten Gemeinderatswahlen auf dem Wahlprogramm standen. Hierzu zählen sichere Schulwege, Schulsozialarbeit, Sanierung der Rosenegghalle und des Worblinger Schwimmbades. Dies sollte nicht nur im Wahlprospekt stehen, und als Versprechen zur Makulatur werden. Hier sei auch die zeitnahe Umsetzung gefragt. Die Kernzeitbetreuung, die Sozialarbeit der Kirchen und die Arbeit der Vereine, die trotz leerer Kassen die Jugendarbeit weiter aufrecht erhalten, dürfen lokalpolitisch nicht unter den Tisch fallen. Denn die Versäumnisse in der Gegenwart multiplizieren sich zu Folgekosten in der Zukunft. Anschließend informierte Fraktionssprecher Jürgen Stockmann informierte über die Arbeit und die Situation im Gemeinderat. Die Idee des Rielasinger Bürgermeisters die Anzahl der Sitze im Gemeinderat zu reduzieren, stieß ebenso auf berechtigte Kritik, wie der Wahlablauf der Bürgermeisterstellvertreter. Ebenfalls seien die Einwände an der Trassenführung für die geplante Ortsumgehung legitim. Jetzt sollte mit einem Planfeststellungsverfahren begonnen werden. Wobei hier dem Landschaftsverbrauch und Lärmschutz Rechnung getragen werden muss. Die Notwendigkeit der Umgehung steht nicht in Frage, nur ein klares Signal der Gemeinde ist - trotz einstimmigen Gemeinderatsbeschlusses - noch offen. An dieser Stelle wies der Bürgermeister Otmar Kledt darauf hin, das der Presse nur mitgeteilt zu wurde, dass der Spatenstich noch nicht erfolgt sei. Der Verkauf des „Fabrikguts“ an die GVV war nach 5 Jahren ein „Notverkauf“, da die Bebauung für die kommunale Entwicklungsgesellschaft Rielasingen (KEG) zu groß war. Hier wurde der Gemeinderat zu lange hingehalten. Die fetten Jahre der KEG seien zwar vorbei, aber ein Verkauf der Eigentumswohnungen als finanziell liquider zu werden, konnte durch die CDU vermieden werden. Landtagsabgeordnete Veronika Netzhammer hielt mit der „Politik für den ländlichen Raum“ einen Bericht aus dem Landtag. In der anschließenden Diskussion nahm Sie Stellung zu den Themen Föderalismus- und Verwaltungsreform, Europafähigkeit der Altenpflegeausbildung und Schaffung von 5.500 zusätzlichen Lehrerstellen. Bei der Ortsumgehung sprach Frau Netzhammer die Unterstützung des Singener Gemeinderats aus, mit dem Hinweis auf die Anbindung an die Hilzinger Autobahnzufahrt. Der Ortsverband der CDU Rielasingen-Worblingen bestätigte bei seiner Mitgliederversammlung den gesamten Vorstand im Amt. Gerold Kiener (1.Vorsitzender), Claus Hieber (Pressesprecher), Peter Jöst (Schriftführer), Rafael Grimm (stellvertretender Vorsitzender), Rheinhard Pröll (Schatzmeister), weitere Beisitzer: Michael Enders, Volkmar Brielmann, Karl Galster, Mechthilde Gnädinger, Hermann Grimm, Wolfgang Kählitz, Albert Landsperger, Herbert Schuhmacher, Jürgen Stockmann, Roswitha Weiss. Anton Kohler und Werner Heller (Kassenprüfer).
Nach der Mitgliederversammlung folgten die
Ehrungen langjähriger Mitglieder. |